Perfekt für gemütliche Abenteurer: die ProCurand Seniorenresidenz Am Hufeisensee

Herbst am Hufeisensee

Der Herbst hat sich bereits langsam über Deutschland gelegt, als ich die ProCurand Seniorenresidenz Am Hufeisensee besuche. Doch etwas Gutes hat das Wetter: im tristen Grau des Herbsthimmels fallen die gewohnt fröhlichen Farben der ProCurand Seniorenresidenzen einem noch deutlicher ins Auge. Von Weitem bereits zu sehen, liegt die Residenz in einer familienfreundlichen Wohnsiedlung umgeben von Wiesen und Feldern.


Willkommen in der ProCurand Seniorenresidenz Am Hufeisensee

Frische Luft, erfrischter Geist

Auf dem Weg zum Eingang bemerke ich, dass die Herbstluft die Lebensgeister so einiger Bewohner zu erfrischen vermag, denn ich muss manchem rasch angebrausten Rollator ausweichen. Die Stadt Halle ist mit ihren zahlreichen Kunst-, Kultur- und Einkaufsangeboten recht nah gelegen und schnell zu erreichen, da unmittelbar vor der Tür ein Shuttle-Bus hält. Direkt am Eingang werde ich schon mit festem Händedruck von Herrn Ritter, seines Zeichens Einrichtungsleiter der ProCurand Seniorenresidenz, freundlich empfangen.

Eine Bewohnerin zeigt uns stolz ihr selbst eingerichtetes Zimmer

Wie ein herbstlicher Campingausflug

Ich werde in den Gemeinschaftsraum geführt, in dem wir bereits von einer ausgeglichenen Mischung von Bewohnern und Mitarbeitern erwartet werden. Im Gespräch merkt man beiden Parteien an, dass sie sich in der Seniorenresidenz Am Hufeisensee wohl fühlen. Die Bewohner loben das Personal und das Personal ist begeistert von den Bewohnern. Da werden untereinander Witze gerissen oder von gemeinsamen Erlebnissen in der Residenz erzählt. Auch die Lage wird gelobt: Wer es, laut einer Bewohnerin, da lieber romantischer hat, kann über einen kurzen Fußweg direkt an den Hufeisensee gelangen. Als Außenstehender komme ich mir beinahe vor, als würde ich mit einer Gruppe alter Freunde gemeinsam um ein Lagerfeuer sitzen und deren Abenteuergeschichten lauschen.


Einrichtungsleiter Kay-Uwe Ritter mit zwei Bewohnerinnen der Seniorenresidenz Am Hufeisensee

Wie sieht es bei Ihnen aus? Herr Ritter im Interview

Nachdem ich also einigen Geschichten und Erfahrungen lauschen durfte, erfahre ich auf der Tour durchs Haus gewohnte Lebens- und Wohnqualität einer ProCurand Seniorenresidenz. Dies lässt sich doch prima mit einem Gespräch verbinden, denke ich und stelle Herrn Ritter einige Fragen:
 

werpflegtwie: Zuerst einmal eine Frage zu Ihnen und Ihrem Werdegang: Wollten Sie schon immer Einrichtungsleitung werden?

Herr Ritter: Überhaupt nicht. Also ich mache das Ganze jetzt seit fast 15 Jahren. Mein Karriereplan war aber eigentlich ein ganz anderer und ich bin nur durch Zufall in diese Branche reingerutscht. Meine Mutter hat das auch gemacht und irgendwann hat sich das ergeben, als ich Angebot bekommen habe, damals noch bei der AWO. Da habe ich dann als Trainee angefangen und so hat sich alles dann fortgesetzt. Ich war 12 Jahre in Eisleben und habe dann zu ProCurand gewechselt und habe diesen Schritt nicht bereut. Ich arbeite nun zweieinhalb Jahre hier.

werpflegtwie: Haben Sie nach Ihrem Posten als Trainee eher zu Pflege oder zu Management tendiert?

Herr Ritter: Ich habe direkt eine Heimleiterqualifikation gemacht. Von Haus aus bin ich eigentlich Elektroniker.

werpflegtwie: Was macht Ihre Position aus? Was ist Ihre wichtigste Tätigkeit?

Herr Ritter: Der Umgang mit Menschen macht für mich den gesamten Reiz aus. Sei es das Personal oder unsere Bewohner. Es ist einfach spannend, wenn man es mit so vielen verschiedenen Charakteren zu tun hat und auf so viele Persönlichkeiten eingehen muss. Auch die Kommunikation und alles was dazu gehört. Den ganzen Tag nur am Rechner sitzen – das könnte ich nicht.
Ich mag einfach die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt.

werpflegtwie: Was ist für Sie als Leitung das Besondere an Ihrer Einrichtung?

Herr Ritter: Unsere Einrichtung ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Unsere Lage in der Nähe von Halle und dem Hufeisensee ist super. Wir sind hier optisch und technisch auch auf einem aktuellen und hervorragenden Stand. Was soll ich sagen: hier ist es einfach schön.

werpflegtwie: Was haben Sie mit Ihrer Einrichtung noch vor? Gibt es etwas, dass Sie ändern wollen?

Herr Ritter: Da gibt es die ein oder andere Baustelle, natürlich. Wir haben gerade eine größere Veränderung hinter uns und haben noch einige vor uns. Unter anderem eine eigene Vollküche. Das ist ein tolles Qualitätsmerkmal einer Einrichtung. Ansonsten würde ich mir einen besseren Arbeitsmarkt für Personal wünschen.

werpflegtwie: Altenpflegeeinrichtungen haben keinen guten Ruf. Sowohl was die Arbeitsplatzattraktivität, den Professionalisierungsgrad der Unternehmen als auch die Lebensqualität für die Bewohner angeht. Wie versuchen Sie als Institution den vielfältigen Bedürfnissen der Bewohner und ihrer Angehörigen gerecht zu werden?  

Herr Ritter: Ich denke sowohl Lob als Kritik sind sehr wichtig, von allen Seiten. Das ist so eine Art Barometer an dem man ablesen kann an welcher Schraube man drehen muss um etwas zu verändern und zu erreichen.  Ich nehme jede Kritik stets an, weil sonst bringt das ja nichts.
Auch versuche ich ein Vorbild zu sein. Jeder hat seine eigenen Prämissen und ein freundliches Auftreten und ein freundlicher Umgang wirken sich immer nach außen aus. Ich habe immer ein offenes Büro und auch das ist, denke ich, ein bestimmtes Qualitätsmerkmal, wenn man sich nicht irgendwo versteckt und für niemanden zu erreichen ist.

werpflegtwie: Wie würden Sie Ihre Einrichtung selbst bewerten?

Herr Ritter: Ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen, logischerweise. Vielleicht ein bisschen etwas ändern am Essen und Trinken, aber da habe ich bereits Pläne. 
Die Kompetenz des Personals ist in meinen Augen gut. Natürlich ist es heutzutage wirklich schwierig, gut ausgebildetes und vertrauensvolles Personal zu beschäftigen - da muss man ein gutes Auge für den Markt haben.
Zum Ambiente gibt es nicht viel zu sagen: hier ist es schön, sauber und gemütlich. Auch ist unser Haus recht hell und freundlich gestaltet.

werpflegtwie: Wie stehen Sie zum Thema „Pflege 4.0“ / Digitale Pflege?

Herr Ritter: Ich denke, wir können uns dem Thema nicht verschließen. Zum einen brauchen wir es. Pflegeroboter werden in den nächsten Generationen wahrscheinlich mehr als selbstverständlich sein. Wenn man die demografische Entwicklung sieht und man sich die aktuelle Pflegesituation anschaut, dann sind das sicherlich irgendwann Hilfsmittel die Gang und Gäbe sind. Ich selbst halte nicht so viel davon.
Mit digitaler Dokumentation arbeiten wir bereits und es ist einfach eine Erleichterung für das Personal. Das bedeutet, wir haben ein PC-gestütztes Dokumentationsprogramm und in den Gängen hängen auf jeder Seite Touchpads. Die Zeitgewinnung ist hierbei das Wichtigste.

werpflegtwie: Vielen Dank für Ihre ehrlichen Antworten.


Nach dem aufschlussreichen Interview ist es auch für mich schon wieder an der Zeit 'Auf Wiedersehen' zu sagen. Wieso 'Auf Wiedersehen'? Ganz einfach: im Sommer erwartet mich ein Lagerfeuer mit Freunden am Hufeisensee. 


Sie wollen sich von der ProCurand Seniorenresidenz Am Hufeisensee selbst überzeugen? Dann lesen Sie sich doch einfach rein: Hier können Sie sich vorab Erfahrungsberichte von Bewohnern und Mitarbeitern ansehen und direkt Kontakt aufnehmen: Seniorenresidenz Am Hufeisensee

Alle Pflege-Anbieter, die auch Lust auf werpflegtwie-Besuch und ganz viele interessante Bewertungen bekommen haben, schreiben uns bitte an ​info@werpflegtwie.de. Vielleicht sind wir dann auch demnächst bei Ihnen.

Text: Marius Müller
Fotos: Thilo Mössner

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