Viel Platz zum Wohlfühlen im Luise Wetzel-Stift

Leicht zu finden

Nachdem unser Fotograf und ich in Tübingen ankommen - Universitätskomplexe, das Schloss Hohentübingen hinter sowie den Neckar unter uns lassend - ist das Luise-Wetzel-Stift schnell und einfach zu finden. 


Willkommen im Luise-Wetzel-Stift in Tübingen

Lange Tradition

Vorerst eine kleine Geschichtsstunde: Das Stift wurde 1962 eröffnet und nach Luise Wetzel benannt. Diese selbst engagierte sich sozial indem sie bettlägerige Frauen aus der Nachbarschaft mit Mahlzeiten versorgte. Um die Tradition ihrer Mutter fortzuführen, entschlossen sich drei der Kinder Wetzels den Bau des Stifts durch eine großzügige Spende zu ermöglichen.


Das Stift wurde nach Luise Wetzel aus Tübingen benannt

Fragen an Frau Merz

Von 1962 ist heute natürlich nicht viel übriggeblieben: Bei unserer Runde durch das moderne Stift erhalte ich im Gespräch mit der Stiftsleiterin Frau Merz nicht nur Einblick in den Stiftsalltag, sondern auch interessante Antworten auf einige Fragen an Sie:

werpflegtwie: Frau Merz, vielen Dank, dass Sie uns ein paar meiner Fragen beantworten möchten: Dann schon direkt eine Frage zu Ihnen als Einrichtungsleitung. Wie war Ihr Werdegang?

Frau Merz: Nach meiner Ausbildung zur Krankenschwester war ich vorerst in der Gerontopsychiatrie und Gynäkologie tätig. Ich habe ein abgeschlossenes Pflegemanagement-Studium an der FH Esslingen und bin nun seit dem 01.01.2005 bei der Evangelischen Heimstiftung.

werpflegtwie: Was haben Sie mit Ihrer Einrichtung in der Zukunft vor?

Frau Merz: Das Luise-Wetzel-Stift soll offen und freundlich bleiben. Das Pflegefachwissen soll angepasst werden auf die Bewohner und deren Bedürfnisse.

werpflegtwie: Woran machen Sie einen guten Pflege- und Betreuungsanbieter fest?

Frau Merz: Die Mitarbeiter müssen freundlich und kompetent sein. Auch halte ich ein breites Angebot an Wohnformen wichtig.

werpflegtwie: Was ist für Sie das Besondere an Ihrer Einrichtung?

Frau Merz: Das Stift ist sehr hell und freundlich gehalten. Wir bieten hier auch sehr viele Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Bewohner. Das geht vom Essen bis über unsere verschiedenen Aktivitäten.

werpflegtwie: Haben Sie hier einen Lieblingsort?

Frau Merz: Eindeutig unsere Dachterrasse mit Blick auf die Schwäbische Alb.

werpflegtwie: Pflegeeinrichtungen haben heutzutage keinen allzu guten Ruf. Sowohl was die Arbeitsplatzattraktivität, den Professionalisierungsgrad der Unternehmen als auch die Lebensqualität der Bewohner angeht. Wie versuchen Sie als Institution den vielfältigen Bedürfnissen der Bewohner und ihrer Angehörigen gerecht zu werden?

Frau Merz: Wir alle setzen hier sehr viel Wert auf Gesprächsbereitschaft. Wenn es Probleme oder Lob gibt, haben wir stets ein offenes Ohr für die Betroffenen. Wir laden regelmäßig zu Angehörigenabenden ein. Auch schätzen wir neben Pflegevisiten auch eine gute Zusammenarbeit mit Hausärzten und Krankenhäusern.

werpflegtwie: Wie organisieren/unterstützen Sie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in Ihrem Haus – Pflegekräften, Sozialer Dienst, Betreuungskräfte - sowie Angehörigen und Ehrenamtlichen?

Frau Merz: Durch regelmäßige Besprechungen, Betriebsausflüge, Mitarbeiterfeste, Fort-und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Angebote zur Gesundheitsförderung.

werpflegtwie: Was ist ihr Wunsch, Ihre persönliche Vision für die Zukunft der Pflege?

Frau Merz: Die Gesellschaft soll endlich Vertrauen in die Pflege haben. 

werpflegtwie: Vielen Dank für Ihre Antworten, Frau Merz.



werpflegtwie im Gespräch mit Einrichtungsleitung Frau Merz

Alb-Träume

Nach dem Gespräch, welches sich durch helle Flure, farblich angepasste Sitzecken sowie über eine Terrasse mit phänomenalem Ausblick über die Schwäbische Alb durchzog und in einer vorbildlich ausgestatteten Bibliothek endete, hält Frau Merz noch eine Überraschung für mich bereit. Mein Gerontologenherz schlägt direkt schneller als ich erfahre, dass ich bei der Probe der hauseigenen Rollator-Tanzgruppe beiwohnen darf. Fazit nach der Besichtigung: nächstes Mal gehe ich direkt zu einem offiziellen Auftritt.


Die helle Bibliothek lädt zum Entspannen und Plauschen ein

Wenn der kleine Hunger kommt

Mit einem breiten Grinsen verabschiede ich mich von Frau Merz und den netten Bewohnern und Mitarbeitern, die ich im Rahmen unserer Tour kennenlernen durfte. Zur Stärkung für die lange Heimfahrt nutzen mein Fotograf und ich das hauseigene Café, die optimale Lage und Verbindungsmöglichkeiten rund um das Luise-Wetzel-Stift und haben nach 5 Minuten genügend Proviant um die Autobahnstrecke nach Hause ohne größeres Hüngerchen zu meistern.


Sie wollen sich vom Luise-Wetzel-Stift in Tübingen selbst überzeugen? Dann lesen Sie sich doch einfach rein: Hier können Sie sich vorab Erfahrungsberichte von Bewohnern und Mitarbeitern ansehen und direkt Kontakt aufnehmen: Luise-Wetzel-Stift

Alle Pflege-Anbieter, die auch Lust auf einen werpflegtwie-Besuch und ganz viele interessante Bewertungen bekommen haben, schreiben uns bitte an ​info@werpflegtwie.de. Vielleicht sind wir dann auch demnächst bei Ihnen.

Text: Marius Müller
Fotos: Miroslav Dakov

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