Ob beim Vor-Ort-Besuch im Pflegewohnhaus Rosenfeld eine höhere Macht ihre Finger im Spiel hatte?

Ein Zeichen des Himmels?

Nachdem ich auf der Fahrt zum Pflegewohnhaus Rosenfeld in - na, wer kann es erraten - Rosenfeld jegliche Wetterlage miterleben durfte, erfreut mich der Anblick eines dicken Sonnenstrahls, der durch die dicke Wolkendecke bricht und direkt auf den Eingang des Pflegewohnhauses scheint. Nachdem ich realisiere, dass ich nicht allzu lange in Sonnenstrahlen blicken sollte, mache ich mich schnurstracks auf den Weg zum Ende des Sonnenstrahls.


Willkommen im Pflegewohnhaus Rosenfeld

Schwarzes Gold

Dass mich am Ende eines Sonnenstrahles kein Topf Gold im wörtlichen Sinne erwartet, ist mir bewusst. Doch der erste Eindruck beim Betreten des Pflegewohnhauses mit seinem rustikalen Berghüttencharme und der herzliche Empfang machen diesen traurigen Fakt aber eindeutig wieder wett. Stellvertretend für die Hausdirektorin Frau Henninger werde ich von Frau Streib-Bessey, der Verwaltungsfachkraft des Hauses, begrüßt und mit Kaffee aufgemuntert.


Der rustikale Stil des Hauses fügt sich blendend in die umliegende Natur ein

Himmelhohes Lob

Unter der Führung von Frau Streib-Bessey werde ich einigen Bewohnern vorgestellt. Nachdem ich mich kurz vorstellen durfte durfte ich neugierig sein und die Bewohner befragen, wie sie sich im Pflegewohnhaus fühlen. Besonders das Essen, der Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter und die tolle Vernetzung mit der gesamten Gemeinde wurden in höchsten Tönen gelobt - meist noch bevor ich danach fragen konnte. Dass hier eine allgemeine Zufriedenheit herrscht, lässt sich an jedem einzelnen sonnigen Lächeln erkennen, welches mir nach dem Ausfüllen der Karten entgegenscheint.


Die Flure des Hauses sind auch bei schlechtem Wetter lichtdurchflutet

Frau Streib-Bessey im Interview

Im Nachhinein bekam ich noch die Chance, Frau Streib-Bessey einige Fragen zu stellen: 

werpflegtwie: Frau Bessey, woran machen Sie einen guten Pflege- Betreuungsanbieter fest?

Frau Streib-Bessey: An guter Mund zu Mund-Propaganda, einem gepflegten Trägerprofil im Internet, Besichtigungen vor Ort, einer guten Fachkraftquote, ständigen Fort -und Weiterbildungen der Mitarbeiter und Empfehlungen.

werpflegtwie: Was ist für Sie das Besondere an Ihrer Einrichtung?

Frau Streib-Bessey: Die abwechslungsreiche Arbeit sowie der ständige Kontakt mit Angehörigen und Bewohnern sowie externen Kunden setzen eine ständige hohe Flexibilität und Kreativität voraus.

werpflegtwie: Haben Sie hier einen Lieblingsort oder Lieblingstätigkeit?

Frau Streib-Bessey: Für mich gibt es keinen speziellen Lieblingsort im Hause. Das Haus hat mich durch sein schönes familiäres Ambiente überzeugt, darum habe ich diesen Arbeitsplatz für mich ausgewählt. Meine Lieblingstätigkeiten sind unter anderem das Organisieren von Festen und Vernissagen und sonstigen Events.

werpflegtwie: Pflegeeinrichtungen haben heutzutage keinen allzu guten Ruf. Sowohl was die Arbeitsplatzattraktivität, den Professionalisierungsgrad der Unternehmen als auch die Lebensqualität der Bewohner angeht. Was muss sich Ihrer Meinung ändern, damit der Pflegeberuf attraktiver wird?

Frau Streib-Bessey: Das anspruchsvolle Profil des Pflegeberufes muss ständig in der Öffentlichkeit kommuniziert werden wie durch Kooperationen mit Schulen, Messeauftritten etc. Wichtig ist die detaillierte Darstellung der Pflegelandschaft – keine Pauschalisierung.

werpflegtwie: Wie versuchen Sie als Institution den vielfältigen Bedürfnissen der Bewohner und ihrer Angehörigen gerecht zu werden?

Der Bewohnerservice kümmert sich um die Belange der Bewohner und deren Angehörigen mit Beratung. Das Team der Alltagsbegleitung und Betreuung gestaltet den Tagesablauf mit vielen abwechslungsreichen Angeboten - hierfür ist eine gute Biographiearbeit notwendig. Eine gute Kommunikation innerhalb der Einrichtung ist ebenfalls sehr wichtig.

werpflegtwie: Wie organisieren/unterstützen Sie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in Ihrem Haus – Pflegekräften, Sozialer Dienst, Betreuungskräfte - sowie Angehörigen und Ehrenamtlichen?

Frau Streib-Bessey: Ständige Kommunikation über alle Ebenen hinweg, also ein kontinuierlicher interdisziplinärer Informationsaustausch. Eine gute Mitarbeiterpflege und Kontaktpflege mit ehrenamtlichen Mitarbeitern.

werpflegtwie: Begrüßen Sie die Möglichkeit der online-Bewertungen und der Bewertungskarten hier im Haus?

Frau Streib-Bessey: Das kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. So etwas kann auch missbraucht werden und somit nicht dem kontinuierlichem Verbesserungsprozess, dem KVP, nutzen.

werpflegtwie: Vielen Dank, Frau Bessey, für Ihre Antworten.

Stets der Sonne nach

Nach erfolgreichem Einsammeln einiger aussagekräftiger Bewertungen kehre ich dem Pflegewohnhaus Rosenfeld den Rücken. Die Zeit scheint schnell vergangen, denn der Sonnenstrahl ist den ganzen Weg bis zu meinem Auto gewandert. Und auch nun folge ich ihm.

Sie wollen sich vom Pflegewohnhaus Rosenfeld selbst überzeugen? Dann lesen Sie sich doch einfach rein: Hier können Sie sich vorab Erfahrungsberichte von Bewohnern und Mitarbeitern ansehen und direkt Kontakt aufnehmen: Pflegewohnhaus Rosenfeld

Alle Pflege-Anbieter, die auch Lust auf einen werpflegtwie-Besuch und ganz viele interessante Bewertungen bekommen haben, schreiben uns bitte an ​info@werpflegtwie.de. Vielleicht sind wir dann auch demnächst bei Ihnen.


Text: Marius Müller
Fotos: Miroslav Dakov

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