Am Rande des Eppendorfer Parks liegen die Agaplesion Bethanien-Höfe

Die Höfe am Park

Heute verschlägt es mich in die schöne Hansestadt Hamburg. Genauer gesagt nach Hamburg-Eppendorf, denn es gilt die Agaplesion Bethanien-Höfe zu besuchen. Auf meinem Fußweg zur Einrichtung sehe ich mich um und fühle mich auf einmal äußerst heimisch. Der Park, durch den ich spaziere, ähnelt Berlins Tiergarten - zumindest im Miniaturformat. Dass die Agaplesion Bethanien-Höfe dann auch noch direkt an diesen Park angrenzen, finde ich großartig.


Willkommen in den Agaplesion Bethanien-Höfen

Komplikationsfreie Orientierung

Ich betrete den Gebäudekomplex und stehe im Innenhof, der die Pflegeeinrichtung und das Betreute Wohnen miteinander verbindet. Freundlich zeigen mir zwei Damen aus dem Betreuten Wohnen wo ich die Einrichtungsleiterin Frau Hoyer finden kann. "Vorbei am Café und ein Stockwerk tiefer", wiederhole ich für mich selbst, als mich Frau Hoyer auch schon begrüßt.


Vom Rondell in der Mitte der Einrichtung gelangt man überall hin

Einrichtungsleitung Frau Hoyer im Interview:

Bevor es für Frau Hoyer und mich zur werpflegtwie-Runde mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern geht, führt sie mich einmal quer durch die Bethanien-Höfe, durch alle Wohnbereiche und schönen Ecken, die diese Einrichtung zu bieten hat. Ich nutze die Zeit um etwas mehr über die Bethanien-Höfe und über Frau Hoyer selbst zu erfahren:

werpflegtwie: Frau Hoyer, zuallererst einmal: Wie wist Ihr Werdegang?

Frau Hoyer: Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gemacht und anschließend einige Zeit in verschiedenen Altenpflegeeinrichtungen gearbeitet. Kurze Zeit später habe ich als Einsatzleitung in einem ambulanten Pflegedienst begonnen, bevor ich mein Diplomstudium zur Pflegewirtin aufgenommen habe, welches ich im Jahr 2016 abschloss. Bevor ich in die Bethanien-Höfe kam, habe ich, nach einer Tätigkeit als stellvertretende Pflegedienstleitung in einem ambulanten Pflegedienst und nach meiner Elternzeit, in einem Eimsbütteler Pflegeheim die Pflegedienstleitung übernommen, wo ich kurze Zeit später als Einrichtungsleitung tätig wurde.

werpflegtwie: Was haben Sie mit Ihrer Einrichtung in Zukunft vor?

Frau Hoyer: Durch eine sehr gute Qualität und der daraus resultierenden Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit und durch die Einbindung in den Stadtteil, den Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad zu steigern.

werpflegtwie: Woran machen Sie einen guten Pflege- und Betreuungsanbieter fest?

Frau Hoyer: An einem gepflegten und sauberen Ambiente zum Wohlfühlen, und an Mitarbeitern, die freundlich und zuvorkommend sind. Daran, dass die Bewohner mit ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen und ihrer eigenen Lebensgeschichte angenommen und respektiert werden.

werpflegtwie: Was ist das besondere an Ihrer Einrichtung?

​Frau Hoyer: Die schönen und gemütlichen Räumlichkeiten, mit der Liebe zum Detail.
Das Arbeitszeitmodell für unsere Mitarbeiter – hier arbeiten unsere Mitarbeiter an sieben aufeinanderfolgenden Tagen und haben anschließend sieben Tage frei.

werpflegtwie: Wie versuchen Sie als Institution den vielfältigen Bedürfnissen der Bewohner und ihren Angehörigen gerecht zu werden?

​Frau Hoyer: Indem wir mit allen an der Pflege und Betreuung Verantwortlichen in einem offenen Austausch stehen und Bewohner und ihre Angehörigen in den Pflegeprozess aktiv einbeziehen.

werpflegtwie: Wie organisieren/unterstützen Sie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in Ihrem Haus - Pflegekräfte, Sozialer Dienst, Betreuungskräfte - sowie Angehörigen und Ehrenamtlichen?

​Frau Hoyer: Mit regelmäßig stattfindenden Mitarbeiterbesprechungen, zwischen den Berufsgruppen aber auch übergreifend, um den Informationsfluss aller Mitarbeitenden gewährleisten zu können.

werpflegtwie: In welchen Bereichen möchten Sie mit Ihrer Einrichtung ein „Best Practice Beispiel“ sein? Was ist ihr Wunsch, Ihre persönliche Vision für die Zukunft der Pflege?

​Frau Hoyer: Wir arbeiten nach dem Pflegemodell nach Erwin Böhm (psychobiografisches Pflegemodell), welches tiefer implementiert werden soll, um als Best Practice Beispiel die Kundenzufriedenheit zu steigern.

werpflegtwie: Was sagen Sie zum aktuellen Bild der Pflege in den Medien?

​Frau Hoyer: Durch die aktuelle Berichterstattung wird der Pflegeberuf nicht attraktiv dargestellt und hinterlässt mit Einschränkung nicht immer ein objektives Bild. Hierbei wäre es vielmehr wünschenswert, wenn man den Ursachen auf den Grund geht, um so auch die politischen Probleme ansprechen und lösen zu können.

werpflegtwie: Für wie relevant halten Sie die Präsenz von Altenpflegeeinrichtungen in Social Media und im Internet allgemein?

Frau Hoyer: Wenn dies von den Bewertenden nicht als „Prellbock“, also sofern dies der objektiven Auseinandersetzung mit pflegerelevanten Themen dient, halte ich Social Media für eine sehr gute Möglichkeit, sich eine erste Meinung einzuholen.

werpflegtwie: Vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten, Frau Hoyer.

Auf zur nächsten Runde

Nun wird es aber Zeit sich im Café mit den Bewohnern zu treffen und diese nach deren Meinung zu fragen. Und nicht nur Bewohner haben sich eingefunden: auch Angehörige, Mitarbeiter und externe Besucher des Cafés wollen mir ihre Erfahrungen mitteilen. In dieser bunten Runde finde ich eine Bewohnerin und eine Angehörige, mit denen ich ins persönliche Gespräch komme. Beide haben nur Gutes zu berichten, wobei sie im selben Zug die aktuelle Pflegesituation scharf kritisieren.


Fleißiges Ausfüllen der Bewertungskarten in gewohnter Kaffee-Runde

Star-Feeling

Zum Glück scheint sich diese nicht allzu sehr auf den Pflegealltag der Agaplesion Bethanien-Höfe auszuwirken und ich verlasse die Einrichtung mit einem guten Gefühl. Und das nicht nur, weil ich im Gebäude die ganze Zeit auf rotem Teppich stolzieren durfte.


Hier ist jeder Bewohner ein Star auf dem roten Teppich

Sie wollen sich von den Agaplesion Bethanien-Höfe selbst überzeugen? Dann lesen Sie sich doch einfach rein: Hier können Sie sich vorab Erfahrungsberichte von Bewohnern und Mitarbeitern ansehen und direkt Kontakt aufnehmen: Agaplesion Bethanien-Höfe

Alle Pflege-Anbieter, die auch Lust auf einen werpflegtwie-Besuch und ganz viele interessante Bewertungen bekommen haben, schreiben uns bitte an ​info@werpflegtwie.de. Wenn Sie wollen sind wir dann auch demnächst bei Ihnen.


Text: Marius Müller
Fotos: Marius Müller

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