Best Practice in der Pflege: Die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung

In unserem aktuellen Blogbeitrag widmen wir uns der Pflegeausbildung sowie deren Weiterentwicklung. Auf Facebook haben Sie uns zu diesem Thema reichlich Rückmeldung gegeben. Darauf würden wir gern im Detail eingehen. Damit wir auch die Leser abholen, die noch nicht allzu tief in der Thematik stecken, gibt es heute zunächst wieder zwei Videos, um in das Thema hinein zu finden.



Video veröffentlicht am 1.11.2017 auf Youtube.com vom Bundesministerium für Gesundheit




Video veröffentlicht am 11.12.2017 auf Youtube.com vom Bayerischen Rundfunk

Update vom 24.03.2019: Sie hatten allerhand gute Vorschläge parat

In einem scheinen Sie sich einig zu sein: Einfühlungsvermögen, Respekt und Taktgefühl spielen im Pflege-Alltag eine wichtige Rolle. Gerade diese Qualitäten aber fehlen vielen frisch gebackenen Pflegefachkräften. Nicht alles also lässt sich aus Büchern lernen. Umso wichtiger ist es, diese Dinge in anderer Form zu trainieren, sei es in Workshops, Rollenspielen und Co. – Diejenigen, die schon länger in der Praxis aktiv sind, sollten die genannten Qualitäten vorleben aber damit kommen wir schon zu einem weiteren Problem, das von Ihnen angesprochen worden ist: Einfühlungsvermögen, Respekt und Taktgefühl fehlen nicht immer nur den Auszubildenden, sondern auch einigen Pflegekräften. Ganz im Sinne von „Train the Trainer“, sind also regelmäßige Schulungen und Sensibilitätstrainings grundlegend, auch bzw. erst recht lange nach der eigentlichen Pflegeausbildung.
 
Noch dazu haben Sie Folgendes im Rahmen der Diskussion bei Facebook ergänzt:
 
„Worauf man auch verstärkt ein Auge haben sollte, sind die Pflegehelfer. In der Ausbildung müssen die Dozenten härter durchgreifen. Mit Blick auf die Helfer müssen die Pflegedienstleitungen (PDLs) besser geschult werden. Sie müssen besser hinschauen und erkennen, ob jemand gestresst ist, nervös oder verärgert. Denn viele nehmen ihre Probleme mit zur Arbeit und lassen es dann an den Bewohnern aus.“ – Guter Einwand!
 
Gemeinsam haben wir außerdem über den Umstand gesprochen, dass ggf. zu viele Leute zur Pflegeausbildung zugelassen werden. Darunter Personen, denen es an den oben genannten Kernkompetenzen von Grund auf fehlt. Strengere Aufnahmezulassungen könnten das Problem abfedern, doch das führt uns wiederum zur Problematik des Fachkräftemangels. Es wird derzeit schlicht jeder Bewerber und jede potentielle Pflegekraft gebraucht.

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Vielen Dank für Ihr Feedback auf Facebook

In Vorbereitung auf diesen Blog-Beitrag hatten wir uns bei Facebook umgehört und nach dem Vorgehen Ihres Unternehmens gefragt. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen in den Kommentaren! Auch über den Blog-Beitrag hinaus gehen dort die Gespräche dieser Tage weiter. Schauen Sie bei Interesse einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie! 



 

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