Best Practice in der Pflege: Bessere Qualität der Hilfsmittel

Wie es sich für das Ende der Woche gehört, lassen wir den Tag mit einem neuen Blogbeitrag ausklingen. Dafür haben wir gestern im Rahmen unseres neuen Facebook-Formats "Frage in die Runde" folgendes von Ihnen wissen wollen: "Stichwort Hilfsmittel. Wo sehen Sie hier noch Verbesserungsbedarf? Was braucht es? Was fehlt? Was sollte weiterentwickelt werden?" - Von Ihrer Seite wurden die Themen Mietpool für bewegliche Hilfsmittel und fahrbare Hebevorrichtungen erwähnt. Lassen Sie uns den Fokus in den nächsten Tagen daher einfach mal auf diese beiden Themen lenken.

Möglicherweise lesen Sie diesen Beitrag und kommen gar nicht aus der Pflegebranche oder sind gerade erst eingestiegen. Damit Sie sich dennoch erstmal ein Bild von diesen Begriffen machen können, legen wir Ihnen dieses Video von der Novacare GmbH ans Herz: 



(Video veröffentlicht auf Youtube.com, am 25.03.2013) 

Wir wollen Ihnen noch etwas mehr Zeit geben, sich zu dem Thema auf Facebook auszutauschen und gehen hier im Beitrag dann auf Ihre weiteren Einwände  ein. 

Ein kurzes Update vom 13.03.2019

Seit der Umfrage auf Facebook ist eine knappe Woche ins Land gegangen. Wir haben einmal nachgeschaut, welche Aspekte seitdem noch für Gesprächsstoff bei Ihnen gesorgt haben. // Nach wie vor steht vor allem das Thema "privater Mietpool für bewegliche Hilfsmittel" im Fokus. Und das nicht nur aus Gründen finanziellen Vorteils, sondern auch aus Gründen der Nachhaltigkeit. Wir haben gelernt, dass Hilfmittel im Pflegealltag oft nicht mehr vom Zulieferer bzw. der Versicherung zurückgenommen werden, nachdem Sie genutzt worden sind. Sie landen daher all zu oft im Müll, obwohl diese noch gut in Schuss sind. Das ist natürlich schade und muss nicht sein. Diese Verschwendung von Ressourcen ließe sich durch einen gut organisierten Hilfsmittel-Mietpool in der Tat gut eindämmen. Wir waren neugierig und haben Sie gefragt, wie hoch die Kosten für die Miete in etwa sein sollten. Aus Ihren Reihen kam folgende Rückmeldung: "Hängt von der Größe des Medizinproduktes ab. Was ich ohne großen Aufwand abholen kann: evtl. 3€ und was transportiert werden muß: 25€ - Amortisieren würde sich das auf jeden Fall und nachhaltig ist es auch." Wir haben uns zudem gedacht, dass hier also Tagessätze sinnvoll währen. Daraufhin haben wir etwas recherchiert und festgestellt, dass diese Option bereits durchaus besteht. Es gibt zahlreiche Anbieter dafür. Möglicherweise besteht Handlungsbedarf auf Anbieterseite. Entweder muss besseres Marketing her, damit mehr Pflegeeinrichtungen und Dienste von diesen Services Gebrauch machen oder es braucht etwas mehr Eigeninitiative auf Seiten der Einrichtungen, um die bestehenden Services auch zu finden. Fest steht: Die Möglichkeit Hilfsmittel tageweise zu mieten besteht allemal.

Was aber tun, wenn Sie als Pflegender bereits auf Hilfsmitteln sitzen, die Sie nicht mehr benötigen? Wir sind uns sicherlich einig, dass Wegschmeißen die letzte Option sein sollte. Eine Leserin schlug vor, die Hilfsmittel einfach an ausgewählte Initiativen zu spenden. Jemand anderes freut sich sicherlich über den Rollstuhl, die Gehhilfe, den Hebelift etc. - Sollten Sie im Laufe Ihrer Berufslaufbahn oder im Rahmen der privaten Pflege auf Initiativen gestoßen sein, die sie wärmstens empfehlen können, freuen wir uns auf entsprechende Ratschläge. Schreiben Sie hier gern entweder in die Kommentare, kommentieren Sie bei Facebook oder schreiben Sie uns eine eMail an hallo[at]werpflegtwie.de

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Vielen Dank für Ihr Feedback auf Facebook

In Vorbereitung auf diesen Blog-Beitrag hatten wir uns bei Facebook umgehört und nach dem Vorgehen Ihres Unternehmens gefragt. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen in den Kommentaren! Auch über den Blog-Beitrag hinaus gehen dort die Gespräche dieser Tage weiter. Schauen Sie bei Interesse einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf Sie! 
 

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